Auszeichnung der besten Mathematiker 2020 an der TGS Kaulsdorf

Am Donnerstag, dem 20.02.2020 wurden die Gewinner der Schul-Mathematik-Olympiade 2020 an der Thüringer Gemeinschaftsschule Kaulsdorf von den Mathematik-Lehrerinnen Frau Ziermann und Frau Graul mit Urkunden und kleinen Präsenten ausgezeichnet.

Die Schul-Mathematik-Olympiade findet traditionell im Februar statt. Diesmal wurden 35 Schüler der Klassenstufen 5 - 10 nominiert.

Die Erstplatzierten 2020 waren:

Klasse 5:         Paul Kirstein

Klasse 6          Pia Ukenings

Klasse 7          Josephine Schlegel

Klasse 8          Justine Hofmann

Klasse 9          Julia Großmann

Klasse 10        Jasmin Krüger

Wir hoffen auf ein erfolgreiches Abschneiden der zum Regelschulwettbewerb Mathematik in Saalfeld delegierten Schüler unserer Schule am 1. April 2020.

 

 

Mathematiklehrerinnen Nadine Ziermann und Marion Graul 

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Märchen im Projektunterricht

Auch in diesem Schuljahr begeisterte das Thema „Märchen“ im Projektunterricht die 5. Klassen. Mit viel Eifer und Fleiß lernten die Schüler Wissenswertes über die Herkunft der Märchen, die Märchenelemente und die Gebrüder Grimm. Großes Engagement zeigten einige Schüler beim Schreiben eines eigenen Textes.

 

Zu den drei besten Märchenschreibern wurden Pia Marleen Krauße, Alina Kramer und Klara Sophie Wolfram aus der Klasse 5a gewählt.



Rosenmund und Schwarzblick

 

 

Es war einmal eine Königin, die eine Tochter mit Namen Rosenmund hatte. Sie starb und ließ ihre Tochter allein. Der König nahm sich eine zweite Frau, die schon bald ein Mädchen gebar, welches Schwarzblick genannt wurde. Rosenmund hatte ein freundliches Wesen und war sehr schön, Schwarzblick dagegen war hässlich. Eines Tages gingen Rosenmund und Schwarzblick im Wald spazieren. Plötzlich bebte die Erde und eine Schlucht bildete sich auf dem Waldboden! Schwarzblick rutschte aus und fiel in die Schlucht. Auf einmal kam ein helles Licht, das Rosenmund verschluckte.

Rosenmund wachte auf und lag auf einer Wiese. Da kam ein Junge auf Rosenmund zu und sie fragte:,, Wer bist du ? Und wo bin ich ?“ Der Junge antwortete:,, Ich bin Davis, du bist hier im Phantasialand.“ Rosenmund fragte:,, Wo ist meine Schwester?“ Davis erwiderte:,, Sie ist im Kerker! Die Königin hält sie dort gefangen!“,, Und wie hole ich sie wieder heraus?“fragte Rosenmund. ,,Du musst ihr das Wasser des Lebens bringen.“,, Und wo finde ich das ?“ fragte Rosenmund. ,, Auf dem Berg des Todes!“ Rosenmund sah in der Ferne auf einem großen Berg einen Brunnen. So machte sich das Mädchen sofort auf den Weg. Sie lief 3 Tage und 3 Nächte bis sie an den Berg kam. Sie kletterte hinauf und sah keinen Brunnen sondern nur einen  kleinen Vogel. Auf einmal aber hörte man einen großen Knall! Und sie sah einen Brunnen, daneben stand eine kleine Flasche. Dort füllte sie etwas von dem Wasser des Lebens in die Flasche. Danach kletterte sie wieder den Berg herunter und lief zu dem großen Schloss, das sie sah. Endlich war sie angekommen und klopfte an die Tore. Ein großes, komisches Tier machte ihr die Tür auf und sagte: ,,Wer bist du? Und was willst du?!“  Rosenmund erstarrte und lief an dem Wesen vorbei ins Schloss. Auf einmal sah sie Davis und fragte, was er hier machte. Davis antwortete:,, Wir haben keine Zeit für Erklärungen.“ Er nahm Rosenmund am Arm und rannte mit ihr in den Keller. Dort sah sie Schwarzblick und lief sofort zu ihr hin! Davis ging an die Gitter, fasste mit seiner Hand an die Tür und die Tür öffnete sich. Schwarzblick fiel ihr um den Hals! Dann rannten die beiden Schwestern schnell aus dem Schloss und liefen zu Davis´ Haus. Schwarzblick fragte:,, Kannst du uns hier bitte wieder wegzauberm?“ Davis klatschte einmal und Rosenmund  und Schwarzblick wachten im Wald auf. Rosenmund stand auf und sah, dass Schwarzblick nicht mehr hässlich war, sondern wunderschön. Sie liefen nach Hause und waren glücklich bis an ihr Lebensende.    

 

                                                                  Klara Sophie Wolfram, Klasse 5a

 

 

 


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In den Ferien die Schule besuchen und lernen…

…so hieß es am Dienstag in den Winterferien für einen Teil der 9-. und 10.- Klässler des Wahlpflichtfaches Lebenskunde sowie weitere interessierte Schüler. Organisiert hat diesen Praxiskurs unsere Lehrerin Frau Velke, die u.a. dieses Wahlpflichtfach an unserer Schule unterrichtet. Ca. 9 Stunden beschäftigten wir uns konzentriert mit Maßnahmen zur „Ersten Hilfe“. Die Grundkenntnisse sollte jeder beherrschen, denn im Alltag kann man schnell in eine Situation geraten, in der man helfen muss.

Was tun, wenn sich jemand verletzt oder plötzlich umfällt? Was tun, wenn der gesamte Kreislauf versagt? Diesen und weiteren wichtigen Fragen und Problemen widmeten wir uns in diesem Kurs, der von Frau Liebscher und Herrn Zierenberg von den Johannitern geleitet wurde. Gemeinsam stellten wir uns auch einer großen Anzahl von praktischen Übungen, die wir mit Erfolg meisterten. In Rollenspielen konnten wir schließlich unser erworbenes Wissen unter Beweis stellen.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle noch einmal an Frau Liebscher und Herrn Zierenberg, die mit uns diese wertvollen Stunden gestalteten.

 

 

Die Lebenskundler 9/10

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Info-Flyer des Heinrich-Böll-Gymnasiums Saalfeld

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Gewässerexkursion der Klasse 10 der TGS Kaulsdorf

Am 02.07.2019 war die heutige Klasse 10 der Staatlichen Gemeinschaftsschule Kaulsdorf auf unserem Vereinsgelände zu Besuch. Gemeinsam mit Klassenlehrerin (und Vereinsmitglied des AV Saalfeld) Frau Ziermann und Herrn Ullrich ging es an diesem Tag darum, den Angelverein und seine Arbeit kennenzulernen und die Saale sowohl biologisch als auch chemisch zu untersuchen. Begrüßt wurden die Jugendlichen morgens durch Sportfreund Olaf Schulz. Dann ging es auch direkt an die Arbeit. In zwei Gruppen aufgeteilt, war das erklärte Ziel, die Saale genauer zu untersuchen.

Die Biologen wurden von Frau Ziermann in ihren Arbeitsauftrag und die Vorgehensweise eingewiesen. Mit Keschern, Gummistiefeln und Schalen ging es dann in das kalte Nass. Steine wurden eingesammelt, der Kescher eifrig geschwungen und im Kies gewühlt, um so viele Kleinstlebewesen wie möglich einzusammeln. Diese wurden dann sorgfältig an Land gebracht und von der Gruppe behutsam mit Pinsel und Federstahlpinzetten von den Steinen entfernt und aus den Schalen gesammelt. In kleinen Fanggläschen wurden die Lebewesen dabei zunächst nach Aussehen sortiert und dann mit den bereitliegenden Bestimmungshilfen und Lupen sortiert. Welch Überraschung, dass der eine oder andere kleine „Steinhaufen“ sich doch tatsächlich als richtiges Tier entpuppte! Auch eine junge Grundel und ein Stichling waren in den Proben dabei. In Auswertungstabellen wurden dann die Anzahl und Häufigkeit der entdeckten Tiere festgehalten und mit Hilfe bereitliegender Materialien der Saprobien-Index und damit die Gewässergüte bestimmt. Anschließend wurden alle Lebewesen behutsam zurück in die Saale gegeben.

Auch die Chemikanten waren fleißig. Bevor die Experimente zum Nachweis verschiedener Ionen gestartet werden konnten, stand als erstes die Entnahme von Wasserproben aus der Saale an. Dies nutzten viele Schüler um sich in der Saale kurz abzukühlen, wobei einige Schüler feststellen mussten, dass FlipFlops doch nicht die richtige Schuhbekleidung für einen Spaziergang in der Saale darstellten. (Da sich ein Flip-Flop so gut mit dem Flussboden verstand musste dieser anschließend mit vereinten Kräften aus dem Schlamm ausgegraben werden.) Nachdem alle Schuhe wieder an den richtigen Füssen waren und die Gummistiefel ausgeleert waren folgte die Auswertung der entnommenen Proben nach den Experimentieranleitungen. Die Schüler waren dabei mit großem Eifer und viel Freude am Experimentieren, da hier Theorie in der Praxis angewendet werden konnte und die Schüler praktisch arbeiten konnten und so ihr Wissen in die Praxis umsetzen konnten und dabei auch überrascht waren auf welche Rückschlüsse mit den chemischen Messwerten geschlossen werden konnte. Es wurde von den Schüler z.B. die Konzentrationen verschiedener Ionen (Nitrat-Ionen, Ammonium-Ionen, Nitrit-Ionen) gemessen, mit deren Hilfe Rückschlüsse auf eventuelle Verunreinigungen der Saale geschlossen werden könnten. Ebenso wurde der pH-Wert und die Härte des Wassers gemessen. Mithilfe des pH-Werts kann man unter anderem auf die Art der vorkommenden Fische schließen, da Fische oft auf einen sehr engen pHWertbereich im Wasser angewiesen sind. Nach dem Aufräumen und der fachgerechten Entsorgung der Chemikalien sowie einer kurzen Stärkung mit Wienern und Toastbrot wurden die Messerwerte aufbereitet, versucht eventuelle „Ausreißer“ in den Messergebnissen zu erklären, und mit den Ergebnissen eine Aussage über die Gütequalität der Saale zu treffen.

Die Gesamtergebnisse wurden dann mit einer kurzen Erklärung der Vorgehensweise der zweiten Gruppe vorgestellt, wobei die Messergebnisse den Erwartungen entsprochen haben und der Saale von den Schülern eine sehr gute chemische Gütequalität sowie eine gute biologische Gütequalität (Güteklasse II – III) bescheinigt wurde. Natürlich wurde auch darüber gesprochen, wie aussagekräftig die Ergebnisse sind und wie man vorgehen müsste, um eine genauere wissenschaftliche Analyse zu erreichen. Anschließend folgten noch eine Vorstellung des Angelvereins Saalfeld mit seiner Geschichte, Organisation und der Hege-Arbeit durch Vorsitzenden Hartmut Martin sowie eine kurze Vorstellung der beeindruckenden internationalen Erfolge des Casting-Clubs und ein Rundgang durch das Vereinshaus. Interessierte Schüler konnten im Anschluss noch dableiben und unter fachkundiger Anleitung Ruten schwingen und den Casting-Sport erproben. Die Jugendlichen (und auch die beiden Lehrer) hatten dabei sehr viel Spaß, sodass wir diese Exkursion in den nächsten Jahren gerne wiederholen.

N.Ziermann & C. Ullrich 

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